Mittwoch, 10. August 2016

Belize bis Cancún (29.7. - 3.8.2016) und zurück in der Schweiz.



Eigentlich wollte ich nur eine Nacht in Belize bleiben. Die Hostals waren voll, es wurde Nacht, da traf ich Mark und er brachte mich zu seiner Tante, sie hatte ein freies Zimmer. Beim Nachtessen sagte Mark, dass er morgen frei habe und mir die Caye Caulker zeigen könne, ein Grund einen Ruhetag einzulegen.

Das Boot brachte uns in 40 Minuten zu dieser schönen Touristeninsel. Mit Schwimmen, Essen und Trinken verbrachten wir den Tag.





Faszinierend war, wie dieser Vogelschwarm einen Farm Sardinen verfolgte und zielsicher fischte.

Belize hat viel zu bieten, nächstes Jahr komme ich länger!

Nach vier Monaten bin ich wieder auf der Halbinsel Yucatan, auf dem Weg nach Cancún.
In Tulun habe ich übernachtet und Madriano kennengelernt. Er ist Argentinier und Tauchguide. Ich freue mich schon jetzt auf Tauchgänge mit ihm, z. B. in den Cenotes. Die Tauchgänge in diesen Süsswasserhöhlensystemen müssen etwas vom Faszinierendsten sein.
Ganz herzliche Grüsse aus Davos, ein Platz wo ich gerne auch wieder einmal länger wäre. Zwei Sonnentage in den Bergen durfte ich bereits geniessen! Staffelalp und Erbalp waren meine Ziele.


Als nächstes geniesse ich die Hochzeit von Silvan und Michèle - und dann fliege ich nach Griechenland.

Sonntag, 7. August 2016

Guatemala, 27. - 29. Juli 2016

Die neue Kette gibt mir Sicherheit, dass ich Cancún problemlos erreichen werde, 1'400 km sind ja ein Katzensprung. Leider fehlt mir die geplante Zeit für Guatemala, so werde ich nächstes Jahr nochmals gegen Süden fahren. Und schon wieder bin ich in Guatemala!
Frostschäden gibt es hier nicht, so werden die Löcher einfach mit Zement aufgefüllt. Biologisch abbaubare Signalisationen wachsen am Strassenrand - und dort werden sie irgendwann enden - und in ein paar Jahren werden die Löcher wieder mit Zement aufgefüllt.
Der Grossteil der von mir gefahrenen Strecke weist eine gute Strassenqualität auf - grün und hügelig ist es auch hier.
Zacapa verfügt über ein gepflegtes Stadtzentrum. Das gepflegte Gran Turista Hotel kostete sFr. 14.-, das dürfte das beste Preis-Leistungsverhältniss auf meiner Reise sein. Blick vom Dach.
Auf dem Hotelparkplatz wird ein neuer Brunnen gegraben, 25 m tief ist das Loch. Ich habe nur gesehen wie anstrengend die Arbeit oben war, wie ist es wohl unten?
Der nasse Aushub ist sehr schwer!
Kinder haben Kinder! Ob die neue Kommunikations-Technologie hier etwas ändert wage ich zu bezweifeln. Aufklärung gibt es, aber ...
Der Parque Central ist sehr gepflegt, daneben hat es sogar eine Unterführung und einen recht geordneten Verkehr! Bereits der dritte Bankomat spuckte Geld aus! Immer ein gutes Gefühl.




 Letztes Mal habe ich in Rio Dulce übernachtet, ein sehr schöner Ferienort. Ich komme wieder!

Ich bin grosse Teile der Panamericana gefahren, aber dies dürfte das Nadelöhr sein. Der ganze internationale Verkehr mit unzähligen Sattelschleppern fährt über diese Hauptroute.
Es gibt verschiedene Gründe dass  ich nachts nicht Überland fahre, dies ist einer. Es hat mindestens vier solche Stellen auf dieser Brücke, für die Lastwagen ein Hindernisparcour.


Leider weiss ich nicht wie dieser und die folgenden verschiedenen Vögel heissen, geniesst einfach die Vielfalt. Hier hat die Natur noch eine Chance!
Tikal, ein Muss für jeden Guatemala-Besucher!
Die kurze Nacht verbrachte ich in meiner Hängematte, die Touristenpreise für die Hotels waren mir zu teuer. Unter dem dicken Dach war es auch nach einem langen Gewitter trocken. 
Um vier Uhr war Besammlung, dafür konnten wir nach einer einstündigen Wanderung eine gute Stunde den erwachenden Tag geniessen, eine mysthische Erfahrung.

Über dem gelben Kran ist ein bewaldeter Hügel sichtbar. Unter diesem liegt ein weiterer Tempel. Somit ist begreiflich, warum diese Ruinen so lange nicht gefunden wurden.

Spinnen, Vögel und allerlei Tiere verkürzten uns die Zeit.
In Copan / Honduras war mit nicht so klar, dass alle Steine neu verlegt wurden. Früher sah es so aus wie weiter oben, der Wald hatte von den Ruinen Besitz genommen.

Der linke Teil wurde restauriert, der rechte Teil ist original. Die Wurzeln der Bäume haben die spröden Sandstein-Blöcke zerstört.

Eine Gottesanbeterin. Falls es ein Männchen ist wird es den einzigen Liebesakt nicht überleben.
Die Wahl der Miss findet erst am Abend im Museum statt, so kann ich leider nicht gratulieren.


Die Panamericana führt auch durch das kleine, englischsprachige Belize.








Sonntag, 31. Juli 2016

San Salvador (- 27. Juli 2016)


Meine Twin ist beim Mechaniker. Das Problem scheint lösbar, aber bis wann? Bei einem neuen Zahnkranz wird der innere Teil heraus-geschnitten. Bei meinem alten wird der äussere Teil entfernt. Dann werden die beiden teile zusammen-geschweisst und können montiert werden. Eine Kette zu finden scheint das grössere Problem zu sein.

Die Trottoirs sind viel besser als in Panama City, aber auch hier nicht immer optimal.


Im nahen Sport-zentrum hat es ein 25 m Schwimm-becken. Am Samstag und Sonntag Vormittag habe ich etwas dem Unterricht zugeschaut.

Viele Eltern sitzen auf der Tribüne. Ein Verkäufer bietet Nüssli, Chips etc. an. Die Eltern kaufen mit Freuden, man könnte ja verhungern!
Die zwei Schwimmlehrer sind sehr übergewichtig, ihr Crawlstil kann mich nicht überzeugen.
Die Kids sind mit Begeisterung dabei.

Die Mutter dieses behinderten Sohnes hat mir ganz stolz erklärt was er für grosse Fortschritte macht. Zwei Behinderte werden mit den anderen Kids gemeinsam unterrichtet.



Gabriel fährt mich in die Planes de Renderos, zur Puerta del Diablo. Zwei riesige Felsen laden zur Besteigung ein, dazwischen ist die "Türe des Teufels".
Die Aussicht ist grandios, man erkennt sogar den Lago. Es ist Sonntag und somit hat es viele Einheimische, welche den freien Tag geniessen.





An mehrern Orten steigen die Leute den  Berg hinauf.
 Ein lauschiges, etwas absturzgefährdetes Plätzchen.
Man findet kaum einen Parkplatz.
Das nächste Mal werde ich mit Gabriel hinaufsteigen, er war noch nie oben.
Eine Chilbi darf nicht fehlen. Nur das "Riesenrad" verfügt über einen Motor, die anderen werden von Hand betrieben.


Ein alltägliches Bild. Er bewacht das Parkhaus.



Fast hätte ich das Eichhörnchen übersehen.

Sehr viele Leute sind bewaffnet. aber man sieht nur die des Sicherheitspersonals.



Gabriels Mami Patricia hat uns nach Puerto de la Libertad begleitet.
Momentan macht sie den Master in Agrokultur und erhofft sich so mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
 Die Playa El Tunco ist ein bekanntes Surfgebiet mit entsprechend vielen jungen Touristen.
 Eine Riesen-Melone kostet 1 US$
 Man schützt sich vor der Gefahr - und geniesst trotzdem das Leben.

Ohne Worte.
 So sind viele Häuser gesichert.
Die Twin ist fertig, danke Chico! Eine Kette zu finden war das grosse Problem, so verzögerte sich die Abreise einen weiteren Tag.
Danke Gabriel für die schöne Zeit, bis nächstes Jahr!
In zwei Stunden bin ich in Guatemala. Aus Zeitgründen muss ich nun die kürzeste Strecke nehmen, aber einen Reservetag habe ich noch.