Samstag, 25. Dezember 2010

Mein Weihnachtsgeschenk: SG 133 an meiner Twin

Keine Angst, ich bin nicht in den Nachbarkanton St. Gallen umgezogen und habe mein Schild GR 1089 eingetauscht gegen SG 133.

Ich habs geschafft und darf nun neuerdings meine Twin ganz legal benützen, mit einer chilenischen Nummer, resp. zweien, weil hier die Motorräder auch vorne ein Schild benötigen. Ich habe wieder eine Versicherung, nur ein Papier fehlt noch, aber das erhalte ich am Montag.

Wie es weitergeht? Na ja, das weiss ich noch nicht, aber wir werden sicher noch herausfinden, wie ich meine Twin legal aus dem Zollfreigebiet Iquique ausführen kann. Aber bis zur Dakar dauert es ja noch 2 Wochen.

Grosse Entscheidungen stehen an: Soll ich den Sylvester mit Hugo, Ximenia und ihrer Famile verbringen. Antofogasta ist die übernächste Stadt im Süden, nur etwa fünf Busstunden entfernt. Drei Punkte sprechen dafür: Ich mag die beiden sehr gut, Antofogasta habe ich noch nicht besucht und das Ticket kostet retour nur ca. SFr. 25.- Die Busse sind sehr komfortabel. Warum ich das weiss? Weil ich eine persönliche Nummer, die RUT, für den Kauf "meiner" Twin benötigte, und diese erhielt ich nur in Arica, 4,5 Busstunden im Norden... Aber ich denke dass ich den Weg auf mich nehme.

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Von grüner Weihnacht kann man hier nicht sprechen, da ich in der Wüste bin, also eher braun. Weihnachten ist auch hier das grosse Geschäft. Die künstlichen Bäume sind kleiner als bei uns, dafür blinken sie in allen Farben.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Mit Civet-Adventure.cl einige Tage im Hochland

Ich durfte Sergio einige Tage mit einer Gruppe Biker aus England ins Hochland begleiten. Auch wenn ich diese Gegend bereits selber befahren habe, durfte ich viele neue Plätze kennen lerne. Es war ein sehr schönes Erlebnis, vielen Dank Sergio.



Samstag, 11. Dezember 2010

Ich bin wieder in Iquique!

Tanzlektion mit der Lehrerin.
Wenn ich bereits in diesem Alter Tanzunterricht gehabt hätte...

Vor zwei Monaten wurden die Gesetze geändert, wie das mit meiner Twin läuft ist noch niemandem wirklich klar - aber wir finden sicher einen Weg!

Am Mittwoch wollte ich mit Sergio http://www.civet-adventure.cl/ auf eine Hochlandtour. Wie es scheint kriege ich ein benötigtes Papier nur in Arica, vier Busstunden entfernt. Da dort am Montag und Dienstag gestreikt wird kann ich es voraussichtlich erst am Mittwoch holen - oder sie beenden den Streik am Montag. Sonst folge ich Sergio und seiner Gruppe Fahrradfahrer am Samstag per Bus, dann sind sie in Colchane. Probleme sind da um eine Lösung zu finden - und sonst gefällt es mir hier ja bestens.

Am 7. Januar macht die Dakar-Rally hier halt, dieses Schauspiel lasse ich mir nicht entgehen. Und dann gehts nach Bolivien.

Samstag, 20. November 2010

Das Neujahr werde ich in Chile feiern




Blick aus der 21. Etage auf Santiago und die Anden.




Es ist schön Freunde zu haben - und wenn sie noch so schön wohnen... Herzlichen Dank, Art, dass ich bei dir sein darf. Der Frühling hat auch Santiago erreicht!

Da am 7. Jan. die Dakar http://www.dakar.com in Iquique Halt macht, werde ich dieses Ereignis abwarten, ist wohl verständlich. Langweilig wird es mir bis dahin kaum werden.

Freitag, 12. November 2010

Èndlich im Frühling von Buenos Aires angekommen

Iglesia del Pilar, Recoleta, Buenos Aires

Mit zwei Monaten Verspätung, dafür mit einer guten Sehschärfe, bin ich wieder in Buenos Aires gelandet. Die Stadt pulsiert nach wie vor, mein Handy funktioniert nach dem vierten Besuch bei Claro, das halbe Lomo (Rindsfilet) ist zarter als jedes in der Schweiz, dafür aber etwas grösser. Ich geniesse es und freue mich in den nächsten Tagen Freunde und Bekannte zu treffen. Am 18. gehts weiter nach Santiago de Chile.

Mittwoch, 4. August 2010

Der 4. Juli war mein Glückstag!

DANKE! Ich bin froh dass ich relativ unversehrt Griechenland geniessen kann.

Bei schönstem Wetter endlich einmal mit dem Fahrrad ins Dischmatal fahren. Da die Gangschaltung an meinem Mountainbike gebrochen ist setzte ich mich nach Jahren wieder einmal auf mein Rennrad. Die Fahrt war gemütlich und erholsam, kaum Verkehr, die Alpenrosen blühten, Rinder entlang des Bergbaches, die Frische des Bergsommers, was will man mehr? Einen Besuch im Restaurant Dürrboden oder gleich zurück? Da Regenwolken aufzogen wendete ich sogleich. Kaum losgefahren öffnete der Himmel die Schleusen, zu spät um umzukehren. Also möglichst schnell nach Hause, ich war sogleich durchnässt. Filmriss. Ich erinnere mich nur, dass ich irgendwie über das Rad flog und dann mit einer schmerzenden Schulter auf der Strasse stand. Eine Familie mit Auto brachte mich ins Spital Davos. Sonst weiss ich nichts mehr. Fazit: Rechtes Schlüsselbein gebrochen, tiefe Verletzungen an den Knien, leichte Schürfwunden an Ellenbogen, Schulter, Hüften, im Gesicht, ein Brillenglas und die Uhr zerkratzt und anscheinend eine leichte Hirnerschütterung. Ein Pfleger meinte, so wie mein Fahrradhelm ausschaut, hätte ich riesiges Glück gehabt! Eine Nacht im Krankenhaus mit Überwachung meiner Hirnerschütterung, am Mittag wurde ich entlassen, mit einem Rucksackverband. Diesen müsse ich drei Wochen tragen und weitere drei Wochen meine Schulter schonen. Vier Schmerztabletten pro Tag, das war‘s!

Als ich meinen Helm betrachtete musste ich sagen: Dank meinem Helm habe ich riesiges Glück gehabt. Er ist hinten gespalten und auf der Seite gebrochen, ich muss bergab bei grosser Geschwindigkeit voll auf den Kopf gefallen sein. Wenn ich zuerst gerutscht wäre, hätte ich andere Schürfwunden.

Die Familie, welche mich gefunden hat, durfte ich zu einem Kaffee einladen, so konnten sie mir die Situation erklären. In einer scharfen Rechtskurve hat es mich erwischt, das Velo lag auf der linken Strassenseite. Die dünnen Pneus und der starke Regen… das Erinnerungsvermögen ist aber nicht mehr zurückgekommen.

Anstelle der Fahrt mit dem Motorrad erstmals durch Ungarn nach Griechenland musste ich umdisponieren und fliegen, erstmals habe ich einen billigen Flug erwischt. Für Fr. 220.- mit Malev über Budapest.

Als ich das zerkratzte Brillenglas ersetzen wollte, meldete mich der Optiker nach dem Untersuch sogleich bei der Augenärztin an, ich war bereits im April bei ihr. Die sagte damals, dass irgendwann eine Operation des grauen Stars notwendig würde, die schlechten Augen beschäftigen mich seit langem. Nun haben sich meine Augen aber in kurzer Zeit so verschlechtert, so dass ich am 6. und 13. September je an einem Auge ambulant operiert werde. Den Rückflug am 15. September nach Santiago de Chile verschiebe ich gerne um einige Wochen, da ich dafür mit „neuen“ Augen, resp. neu eingesetzten Linsen, die Reise fortsetzen kann. Meine Augen wären auf der Reise schnell schlechter geworden, so bin ich froh bleiben mir diese Probleme erspart.

Im Moment geniesse ich Griechenland, Mami ist für zwei Wochen auf Besuch. Meinen Rucksackverband konnte ich abziehen und als Therapie kann ich nun leichte Schwimmbewegungen machen. Ich kann Blumen giessen, lesen und mich im Wasser abkühlen. Schwimmen, Wasserskifahren, Wakeboarden, Fahrradfahren und solche Dinge braucht man ja nicht wirklich zum Leben…

Am 18. August habe ich meinen Rückflug gebucht und dann kann ich bestimmt noch schöne Motorradtouren unternehmen.

Wann meine Reise weitergeht werde ich im Oktober entscheiden.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Der Sommer wird kommen!

Letzte Nacht hat es wieder weit herunter geschneit, Zeit mein Auto nach Griechenland zu bringen.

Der Winter in Davos war ein Erlebnis, knapp 80 mal habe ich die Skis oder das Board angeschnallt. Ich konnte in der Skischule mehr unterrichten, als ich gehofft hatte, für mich eine Bereicherung. In Davos durfte ich auch viele neue Kontakte knüpfen.

Einen Tag mit dem Africa Twin Club bei Jaques Cornu und an den Auffahrtstagen bei Dany Wirz in der Ardèche, für die kommenden Motorradkilometer fühle ich mich gerüstet.

Den Sommer geniesse ich in Europa, bevor ich Mitte September wieder nach Südamerika fliege. Und dann gibt es wieder Tripreports!

En schöne Summer wünsch i Eu allne!

Samstag, 9. Januar 2010

In Davos habe ich mich gut eingelebt

Wie das Leben so spielt, manchmal ergeben sich neue Möglichkeiten. Im Dezember konnte ich die Ausbildung zum Kidsinstructor besuchen und bei der Schneesport-Schule Davos bereits einige Erfahrung sammeln. Wenn ich diese Saison auch nur auf Abruf angestellt bin, so macht es mir viel Spass.

Bis im Frühling werde ich vorwiegend in Davos sein - und nachher sehe ich weiter.