Samstag, 5. Juli 2014

Panama, Berge und Karibikküste

Was ist denn das?





Richtig, das sind Orchideen!

In Cerro Punta auf über 2'000 m habe ich diese Orchideenfarm gefunden, die Finca Dracula. Sie wurde vor über 100 Jahren von einem Schweizer gegründet, eine wunderschöne Anlage mit hunderten von verschiedenen Orchideen. Sie gehört weltweit zu den 100 grössten.
Der Name Monkey-Face (Affengesicht) ist einfach nachzuvollziehen.
Costa Rica wird auch als die Schweiz Zentralamerikas bezeichnet. Richtig, du hast mitgedacht, ich bin noch in Panama, aber der Parque Internacional de la Amistd (der Freundschaft) gehört zu Panama und Costa Rica, die Grenze ist nur 30 km entfernt. Dieses Foto könnte doch auch aus der Schweiz stammen
Ich fahre hinunter zur Panamericana und im nächsten Tal wieder hinauf auf 1'000 m, nach Boquete. Dieses Ort liegt in einem ehemaligen Vulkan, rundherum hat es Kraterwände.
Auch hier finde ich bei Axel, einem Deutschen Auswanderer, ein schönes Zuhause. Der ideale Ort um wieder ein paar Tage "auszuspannen" und die Fussball-WM zu verfolgen.

Es ist überhaupt nicht so, dass man als Reisender alleine ist, immer wieder finden sich Freunde.
Manche sind halt sehr klein, wie dieser junge Vogel. Er macht seine ersten Flugversuche.
Eine lange Wanderung durch den Regenwald führt mich zur "Cascada perdida", dem verlorenen Wasserfall. Maribel, die Parkwächterin, hatte Lust auf eine Wanderung, Touristen hat es um diese Jahreszeit kaum, so hat sich mich begleitet und mir viel erzählt und gezeigt. Dieser Baum ist 600 Jahre alt.

Gut, ich habe in meinem Leben schon grössere Wasserfälle gesehen, aber verbunden mit der Wanderung war es doch ein schönes Erlebnis.


Das Fotografieren im Walde ist nicht einfach, die Vögel erkennt man ducht die Bäume, das Faultier gibt einfach keinen Kontrast, etc. So bin ich dieser Raupe sehr dankbar, dass sie nur gemächlich von dannen zog.





Miramar will ich mir anschauen, ein kleines Dorf am Meer. Diese Freilunftschreinerei weckt mein Interesse. Ich erfahre viel über die Konstruktion der Häuser auf ihren Pfählen, die Schreinerfamilie freut sich über den Kontakt und mein Interesse.
So einen Einbaum stellen mit den heutigen Maschinen zwei Leute in etwa zwei Tagen her, beim Preis von 80 $ hätte ich gerne zugeschlagen, aber wie bringt man so ein Ding nach Griechenland? So werde ich mir eher unterwegs eine Hängematte kaufen.
Als Quiquita-Land wird diese Gegend hier bezeichnet, die United Fruit Company hat hier vieles aufgekauft und verschifft die grünen Bananen in Kühlcontainern auf eigenen Frachtern nach USA und Europa.
Die Twin habe ich in Almirante eingestellt. Die Überfahrt zur Isla Crisóbal mit dem Touristenort Bocas del Toro dauert eine halbe Stunde. Schnell ist mir klar warum diese Inselgruppe so beliebt ist. Mit diesem Frühstücksplatz und der Möglichkeit eines Sprunges ins warme Wasser hält man es gut einige Tage aus.
 Bocas del Toro

Nebst der Fussball-WM kann ich auch die Schönheiten der Natur geniessen, wie das Beobachten der Delfine und die faszinierende Unterwasserwelt der Korallen beim Schnorcheln.







































Oder ich überlege mir wie wohl die Wurzeln im Sand aussehen, dass dieser Baum nicht umfällt. Dieser Strand heisst Red Frog Beach, hier sollen diese herzigen roten Frösche zu Hause sein, aber leider haben sie nicht auf uns gewartet.
Die Natur hat einiges zu bieten was man an den schönen Formen der Wellen unschwer erkennen kann.

Ich lege auch immer wieder wert auf einen schönen Büroplatz, wenn ich einige Tage an einem Ort bin.


Ich lasse mich zu einem Tauchgang motivieren, das Wrack ist interessant. Zurückblickend habe ich jedoch beim Schnorcheln mehr gesehen. Unten ist es einfach grün und bietet viel weniger Abwechslung und Farben.
Leider hat das Thema Abfall in Panama keine Bedeutung. In der Schweiz werden in Zukunft Gratisplastiksäcke verboten, hier wird alles Verpackte nochmals in Plastiksäcken verpackt.
 So sieht die Abfallentsorgung in Panama aus. Die Müllhalde liegt direkt am Strassenrand.
Da der Umzug der Gewerkschaften ein riesiges Verkehrschaos auslöst hat habe ich genügend Zeit um die Reinas, die Königinnen, der einzelnen Gewerkschaften zu bestaunen.
Die Grenze ist in Sichtweite, Costa Rica ruft!

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