Samstag, 17. August 2013

Medellín: Von der Drogenhölle zur Innovationsmetropole

Diesen Titel fand ich in einer Info der Credit Suisse, welche ich  am 14.8. erhielt.

Cométas - bei uns Drachen, sind ein grosses Hobby in ganz Kolumbien. Hier findet auf dem Flugplatz von Tuluá ein Wettkampf statt: Wer hat den schönsten, wer den grössten Drachen und welcher fliegt am höchsten. Ein Schauspiel sondergleichen.

Michael traf ich per Zufall in Salento in diesem Hostal wieder, die BMW stand hinter dem Haus, so dass ich sie nicht sehen konte.

Im Valle Cocora bei Salento findet man diese Wachspalmen, sie können bis 60 m hoch werden. Diese wchsen nur in Kolumbien an wenigen Orten.



"Patacón con Todo" heisst dieses Gericht, das ich nur in Salento fand. Aus Kochbananen wird ein Boden gebraten, dieser wird mit Käse Poulet und Rindfleisch belegt. Eine Sauce macht das Ganze etwas weniger trocken.
Wer glaubt dass nur wir imposante Autobahn-Konstruktionen haben, der irrt. Bei Perreira.


Wie mein Leben so spielt. Ich spreche mit einem Biker, ein Deutscher kommt dazu und sagt, dass er in Medellín einen Freund hat, Daniel aus Apppenzell. So werde ich sogleich an einen Schweizer-Stamm in einer Brauerei eingeladen und habe meine ersten Kontakte geknüpft.
Alejandra und Daniel, Juan aus Norditalien und Fabio, der Tessiner.
Medellín, die Stadt der Gegensätze. Das Centro Comercial Santafé ist imposant, nocch nirgends habe ich einen so grossen Garmin-Shop gesehen (wobei sie mein GPS-Problem auch nicht lösen konnten). Hier findet man alles was man sich wünscht. Letzte Woche fand in Medellín das Blumen-Fest statt, dies sind noch die "Überreste".

Medellín hat ca. 3,5 Milllionen Einwohner. Eine moderne oberirdische Metro und zwei MetroCables sind die Hauptpfeiler des öffentlichen Verkehrs. Busse und kleine Busse machen die Feinverteilung. Weitere Gondelbahnen sind geplant.

Das Stadtzentrum ist modern, an den Hängen befinden sich die Armenviertel.




Aber auch hier findet man die Liebe zum Detail, z. B. viele Häuser mit Blumenschmuck.




Fernando Botero (1932) ist DER Künstler von Medellín. Etwa 100 Plastiken stehen auf der Plaza Botero und befinden sich im nahen Museum, zusammen mit vielen Gemälden.

Seine Personen sind nicht dick, sondern voluminös. Er beschreibt, dass es so ihre Charakter besser ausdrucken kann.

Ob die Damen des Vergnügens gleich neben der Plaza Botero eher dick oder nur voluminös sind? Da darf sich jeder selber eine Meinung bilden.

Aber es gibt auch sehr viele sehr hübsche, gut gebaute Kolumbianerinnen!.

 Körperpflege am Markt.






Auch dies gehört zu Medellín. Sozialarbeiter versuchen die Penner aus dem Stadtzentrum zu weisen, ohne grossen Erfolg.

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