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Dienstag, 16. Juli 2013

Ecuador, Teil 2

Ecuador ist klein, aber kurvige Strecken findet man oft, für Motorradfahrer ein Traum. Von Baños nach Quito hatte es fast nur Kurven.

Hier erkennt man gut wie die Felder bewirtschaftet werden,





Hans motorbikeworldtour.com hat Doris doris-auf-reisen.de in Santa Cuz (Bolivien) kennengelernt und wieder in Baños getroffen. So sind wir einen Tag zu dritt gefahren.



Einmal ist das Essen speziell, das andere Mal sehr einfach, aber gut ist es fast immer.
Und manchmal dauert es noch länger, bis es auf dem Tisch ist.
Hier wissen die Kinder noch woher das Fleisch kommt. In der Schweiz hätte der Metzger voraussichtlich schon eine Klage am Hals, weil er gegen X Gesetze verstossen hat.
In Quito haben wir uns schön verfahren, aber Patrik, ehemals aus Bern, ist aufgetaucht und hat uns sicher ans Ziel geführt. Als Dank haben wir ihn zu einem Nachtessen eingeladen.
Drei Wochen war ich mit Hans zusammen, eine schöne Zeit. Schade, dass sich unsere Wege wieder trennen. Er sieht sich Galapagos an, dann fährt er via Kolumbien und Venezuela nach Brasilien. Vielleicht treffen wir uns ja nächstes Jahr wieder. Suerte und gute Reise, mein Freund!

Wer hat an dieser Bar in Súa keine Lust auf einen Drink?




Die Verkehrsvorschriften sind nicht ganz auf unserem Stand, dafür erhält man das "Billet" problemlos, wenn man genug bezahlt,



Man fühlt sich eher in der Karibik als in Ecuador. Im Nordwesten an der Küste leben Nachfahren der schwarzen Sklaven fast unter sich.
Aufgrund meines Artikels im Motor Sport Schweiz hat mir Edi mitgeteilt, dass sein bester Freund Fredu nach Ibarra ausgewandert sei, ich solle ihn besuchen.
Schon nach dem ersten Mail wurde ich herzlich eingeladen. Fredu möchte Motorradreisen unternehmen, aber nicht alleine. Mal sehen, ob sich David und Fredu verstehen. Fredu lebt hier im neuen Haus mit seiner Frau Esther, ihren beiden Töchtern und dem Sonnenschein Thaiz.

Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft, es war schön bei Euch!

Viel mehr Fotos findest du hier.hier.

Montag, 8. Juli 2013

Von Máncora nach Baños in Ecuador

Das Fest der Fischer in Mãncora zu Ehren Ihres Schutzheiligen San Pedro ist ein grosser Anlass. Am Freitag und Samstag ein Fest bis in den Morgen liess uns kaum schlafen, unser Bungalow hatte beste Sicht auf den Festplatz.

Der Höhepunkt ist die Ausfahrt mit dem Heiligen, er (die Figur) fährt auf dem grössten Schiff mit, dieses ist speziell geschmückt. Etwa 40 Boote und Schiffe haben teilgenommen, wer mitfahren wollte war willkommen. Ich schätze etwa 400 Personen.


Hans Eichmnn und ich genossen die letzten Tage in Máncora. Da sich die Sonne wieder zeigte zeigten wir uns am Strand und im Wasser, wir verschoben aus diesem Grund sogar unsere Abfahrt um einen Tag.

Startbereit, Hans mit seiner BMW HP2 Enduro. Den Winterthurer kenne ich seit 2008, wir sind etwa gleichzeitig abgefahren. Nun hat er mich nach 135'000 km eingeholt, nach einem "Umweg" über Afrika, Asien, Indonesien, Arabien etc. motorbikeworldtour.com

104 Tage war ich in Peru, ein interessantes und schönes Land mit eben solchen Menschen.
In Cuenca durften wir bei David wohnen und wurden von ihm verwöhnt. Er ist ausgewanderter US-Bürger, hat sich mit 55 pensionieren lasse und wohnt seither in Südamerika. Er ist ein Freund von Wolf, ihn werde ich in Kolumbien besuchen. Vor kurzem sind sie von einer zweimonatigen Reise mit ihren Africa Twins zurückgekehrt.

Wenn ich mit 72 noch so gut in Form bin und sogar noch regelmässig Reisen mit meiner Africa Twin (oder dem Nachfolger) machen kann, dann bin ich glücklich! Solche Leute sind mir ein Vorbild.

Cuenca wird als schönste Stadt von Ecuador bezeichnet. 500'000 Einwohner auf 2'600 m.ü.M.



Die Kathedrale von Cuenca mit dem schönen Blumenmarkt.





In der kleinen Kolonialkirche Santuario Mariano  wird die Virgen de Carmen auf spezielle Art präsentiert.

Das "Museo Prohibido de Arte Extremo" ist aussergewöhnlich. Der Künstler wurde von Schweizer H.R. Giger inspiriert. Eine spezielle Figur ist Jesus, der das Kreuz über seinem Knie zerbricht. Logisch, dass dieses Werk die Katholische Kirche erzürnte und sie es verbieten wollten.

Erstaunlich was für herrliche Gebäude man immer wieder findet wenn man etwas in die Innenhöfe schaut.


Diese Leuten haben einen harten Job. Mit nassen Kleidern im kalten Gewässer stehen und Kleider waschen.

Wieder unterwegs, nach Riobamba. Früher musste ich für solche herrlichen Strecken mit endlosen Kurven einen Tag "opfern", hier ist es der Weg, ohne Angst vor Radarkontrollen.

Diese Beiden gehören nicht zur Sorte, die es gemütlich nimmt, das sind wirkliche "Chrampfer" ohne Pause.



Am Sonntag sind viele Reiter unterwegs, irgendwo müssen die Pferde ja abgeladen werden. Aber dies ist hier kein Problem, die Leute haben Zeit.





Der Chimborazo ist mit 6'310 m der höchste Berg Ecuadors. 
Bis auf 5'068 Meter habe ich es geschafft, das erste Mal über 5'000 Metern!

Wer kriegt hier keinen Hunger?

Darum heisst es hier Baños, ein paar hätten noch Platz gehabt!








Baños at night

Samstag, 8. Juni 2013

In den Norden nach Máncora

In Trujillo habe ich eine der schönsten Plazas des Armas gesehen, alles farbig gestrichen. Die Kathedrale im Hintergrund.




Die Spreu vom Weizen trennen, mit Hilfe des Windes. Das Getreide wird den Hühnern verfüttert.










Nachtaufnahme mit meiner neuen Kamera in Chiclayo. Die gewünschte Sony gab es nicht, so entschied ich mich für eine Fuji HS25 EXR. Der Preis war etwa 60% höher als in der Schweiz, aber ich hätte mich sonst in Zukunft immer wieder geärgert,, dass ich nur meine kleine Nikon habe.

In Trujillo habe ich mich auf der Touristen-Information über Chiclayo informiert. Das sei auch so eine kleine Stadt wie Trujillo. Auf meine Bemerkung, dass Trujillo doch 300'000 Einwohner habe war die Antwort: Ja, aber im Vergleich mit Lima und seinen 13 Millionen Einwohnern ist das doch klein. Es kommt halt immer auf den Gesichtspunkt an.

Das Motokar-Taxi ist sauber, Umweltschutz ist aber kein Thema.


Ich musste Peru verlassen, da die 90 Tage für die Twin bald abgelaufen sind. So fuhr ich kurz über die Grenze nach Ecuador und musste eine Nacht in Macará verbringen. Reis wird hier in grossem Stil angebaut.




Zum guten Glück sieht man nicht immer wie es in der Küche aussieht. Aber draussen ist es nicht zu verhindern, der Ceviche war aber sehr fein (roher in Zitrone und Kräutern marinierter Fisch).

Die Chefin handelt auch mit Benzin. In Ecuador kostet der Liter ca. -.35 SFr,, in Peru ca. 1.25. Gleich nach der Grenze wird das Benzin aus dem Lastwagentank in Kanister umgefüllt und dann in Fässer geleert. Ich denke dass die Fässer weiter in den Süden verkauft werden.

Voraussichtlich verdient sie am Benzin mehr als im Restaurant.




















Endlich habe ich es wieder einmal schriftlich, dass ich auf der Panamericana bin, solche Schilder sieht man kaum.







Die Strasse ist für alle da.





Reisfelder in den schönsten Farben.







An zwei Orten entstehen grosse Windparks



















Máncora, das Surferparadies. Jürg, der Sohn einer Bekannten, hat sich hier einen Traum verwirklicht. Mit seiner Frau führt er die Ferienanlage Kontiki. Gut 40 m über Máncora an bester Lage, mit Blick auf den Pazifik, das Rauschen der Brandung in den Ohren, was will man mehr? Das Wasser hat eine Temperatur von 24 - 28°, da es durch den Huboldtstrom aufgewärmt wird. 100 km weiter südlich ist es bedeutend kälter..
  
 Mein "Büro"
 Beach von Máncora, nach links hat es kilometerlang nur Sandstrand






Montag, 22. April 2013

Galapagos - eine andere Welt

Die Galapagos-Inseln sind sicher ein Höhepunkt meiner Reise!

In Lima haben wir mehrere Reisebüros besucht, alle haben andere Angebote. Schlussendlich haben wir uns für eine sechstägige Reise auf der Westroute entschieden. Last-Minute hat sich gelohnt.

Die „Encantada“, ein 21 m langes Segelboot, hat 6 Doppelkabinen, also Platz für 12 Gäste. Die Segel sind nur zur Zierde, gefahren wird meist nachts.

Kleinere Boote werden eher von jüngeren Gästen gewählt, für uns sicher ein Vorteil.

Die fünf Besatzungsmitglieder haben uns verwöhnt, es waren herrliche Tage. 

Landausflüge und Schnorcheln machten die Tage fast zum "Stress". Frühstück um 7 h, um 8 h Abfahrt mit dem Schlauchboot.


Land-Leguane scheinen aus einer anderen Zeit zu stammen. Ausgewachsen haben sie keine Feinde, also auch keine Angst.


Ein Seelöwe beim Sonnenbad.


Sonne tanken ist für Meer-Leguane die Hauptbeschäftigung.

Farbtupfer sind diese Sally light Foot-Krebse.


Einen Seelöwen (hinten) und eine Wasserschildkröte gleichzeitig aufs Foto zu kriegen ist eher Glücksache!

Seelöwen sind verspielte Tiere, ihnen unter Wasser zu begegnen ist eine spezielle Erfahrung. Auch wenn sie mit dir spielen wollen, berühren kann man sie nicht, sie sind zu flink. 


Bestimmt eines meiner schönsten Fotos. Ein sehr junger und ein junger Seelöwe.
Mit Norah und Marcela.

Marcela war ein Super-Guide. Ihre Begeisterung war ansteckend. Studiert hat sie nebst Tourismus Biologie und Sprachen. Englisch und Französisch fliessend.

Hier findest du viele weitere Galapagos-Fotos

Unser Boot, Infos





Schade hat meine UW-Nikon schon bald versagt, es hätte noch viel zum Fotografieren gegeben.