Mittwoch, 6. März 2013

Geburtstagsparty in Sucre

Am Dienstag habe ich die Einladungen verschickt, am Samstag, 2. März habe ich mit 40 Freunden meinen Geburtstag gefeiert. Ivan und Giovanni sind per Motorrad aus Oruro angereist, knapp 500 km!

Der Raum war gut gefüllt. Familie von Norah, Freunde und Motorrradfreunde, Mitarbeiter des CEMVA mit Anhang.
Niki, der beste Motorradmechaniker in Sucre
Marco und Ruth, die Tourismusfachleute
Marco, Ani, Amparo und Wolf, meine Gastgeber beim 2. Besuch in SucreJuan Carlos Norah und ihr rüstiger Vater Don Elias





 Dieses Ritul gehört dazu, beim Kerzenausblasen ...
Die Matscharatschas, eine gelungene Überraschung.



 Rolf kann es nicht lassen ...

Humbrto und Manuel, Norahs Brüder


Es wird zu heiss, "Flucht" um Mitternacht auf die Dachterrasse.







Norah, Eliane, Patricia und Juan-Carlos haben viel organisiert. Vielen Dank.
In privatem Rahmen wird weitergefeiert, Schweizer singen Schweizerlieder, kurz vor dem Morgengrauen. Mit Christoph und Marco.
Wir haben einige Bolivianerinnen motiviert.


Ein schönes Fest ging viel zu schnell zu Ende.

Einen herzlichen Dank all meinen Freunden fürs Mimachen und die schöne Zeit zusammen in Sucre!

Herzlichen Dank an Wolf fürs Fotografieren.

Sonntag, 17. Februar 2013

Buenos Aires – Santiago de Chile – Iquique – Sucre


Die Kirchen in Buenos Aires kämpfen um ihren Platz (Pfingstgemeinde). Unglaublich, was hier seit meinem ersten Besuch 2008 alles gebaut wurde, das Wachstum ist ungebremst.

Die Hitzewelle brachte 36°C, ohne Wind und hoher Luftfeuchtigkeit gefühlte 40°C. Die Tage gingen schnell vorbei, ich konnte einige Freunde treffen. 

Am 1. Februar fliege ich weiter nach Santiago de Chile.


Adios Buenos Aires. Blick auf das Tigre Delta am Rio de la Plata. 

2008 bin ich mit dem Frachtschiff hier hinauf nach Zarate gefahren.

Santiago de Chile
Meine Motorradfreunde Ignazio und Ximenia haben mich ins Skiressort Valle Nevdo bei Santiago auf 3'000 m „entführt“. Eigentlich sollte ich dieses einmal im Winter besuchen. Sie haben nächstes Jahr Motorradferien in Europa geplant, ob wir uns wohl treffen werden?


So nahe habe ich noch keine Andenkondore gesehen. 3 Vögel sind ca. 10 m entfernt gesessen und dann „gestartet“.


Ein eindrücklicher Besuch war bei Helga im Krankenhaus.Ich wollte sie in Iquique treffen, Hugo hat mir jedoch am Sonntag Abend erzählt dass sie mit Pankreaz in Santiago liegt. Um so überraschter war sie als ich sie am Montag besuchte. Sie wurde am Magen operiert und rechnet nun mit einer Lebensdauer von mindestens einem Jahr. Unglaublich, was diese 63-jährige Frau für eine Energie ausstrahlt, ein echtes Vorbild. Ich wünsche Helga alles Gute und viele innige Erlebnisse mit Familie und Freunden.

Iquique
Am 5. Februar fliege ich von Santiago nach Iquique. 
Ich darf wieder bei meinem Motorradfreund Marcelo wohnen, der Blick aus meinem Schlafzimmer im 12. Stock ist herrlich, man hört die Wellen des Pazifik. Blick aus dem Süden Richtung Zentrum.

Im Oktober wurde mir gesagt, dass die neue Windschutzscheibe für die Twin in Santiago am Lager ist. Als ich sie holen wollte, war sie nicht vorhanden, sie wussten nicht einmal dass es zwei Typen gibt. So musste ich meine alte per TurbusCargo nach Santiago senden. Dies dauert 8 statt wie angegeben drei Tage. Bis die neue hier ist dauert es also noch knapp zwei Wochen. Die Strasse von Colchane nach Oruro kann ich infolge der Regenzeit nicht fahren, mit dem Umweg über Arica wären es hin und zurück weit über 3'000 km. Der Rückflug kostet 350 USD. So habe ich meinen Plan schnell geändert, ich fliege!

La Paz, Bolivien
Da nur am Vormittag ein Flug nach Sucre möglich ist "musste" ich eine Nacht in La Paz verbringen.

Unglaublich wie nahe in El Alto (einzige Millionenstadt auf  der Welt auf über 4'000 m) an den Flughafen gebaut wird. Lärmschutz ist hier kein Thema!



Die Sicht auf El Alto und La Paz ist beeindruckend.

Sucre
Ich bin wieder in Sucre! Die Mutter von Norah ist vor einer Woche gestorben, Norah hat sie 3 1/2 Monate betreut und fast nur noch im Krankenhaus gelebt. Wenn man diese Geschichten hört, dann ist man glücklich dass man in der Schweiz ins Krankenhaus kann und versichert ist. Wenn Blut benötigt wird, dann müssen vorher Leute gefunden werden welche spenden. Medikamente werden verschrieben, wenn man diese jedoch in der Apotheke nicht bezahlen kann, dann hat man leider keine (Schmerz-)Medikamente. Und diese Kosten können eine Familie ruinieren!

Blick vom Dach von Norahs Wohnung
Der Rückflug ist am 6. März gebucht. Dann habe ich Zeit um nach Lima in Peru zu fahren. Am 27. März fliegen wir nach Moyobamba, ein Schulfreund hat mich an eine Hochzeit eingeladen – und nachher geniessen wir verdiente Ferien am Amazonas.

Montag, 28. Januar 2013

Ich bin zum 5. Teil meiner Reise gestartet.

Mami und ich haben das letzte gemeinsame Mittagessen genossen, wann sehen wir uns wohl wieder?

Dank Skype und Internet haben wir regelmässig Kontakt. Wer hat schon ein 90-jähriges Mami, welches täglich im Internet ist und die Mails innerhalb von Stunden beantwortet? Ich bin seh stolz auf mein Mami wie sie ihr Leben nach dem schweren Unfall positiv meistert!
Der Wochenendmarkt von Recoleta in Buenos Aires fasziniert mich immer wieder.
Auf der einen Seite die Verkaufsstände mit dem sehr schönen und günstigen Schmuck und vielen anderen Handarbeitsprodukten.
Auf der anderen Seite das friedliche  Beisammensein und die Musik und die Sonne geniessen.
La Boca, das Quartier des Tangos und des Fussballs. Hier findet man sich inmitten der Touristen wieder. Das Hafenbecken von La Boca ist zum grossen Teil verlandet, die Blüte dieses Quartiers ist Geschichte.

Hier fahren die Güterzüge noch durch das Quartier, angepasst im Schritttempo.

Irgendwo müssen die jungen Cracks von la Boca ja beginnen.
Die Fussgängerzone Florida präsentiert mit den Löchern im Belag nicht mehr, in einem Jahr dürfte alles Neu sein.
Die Galerias Pacifico wurden Ende des 19. Jahrhunderts nach Vorbild des Bon Marché Paris erstellt, es zählt heute bestimmt zu den schönsten Einkaufszentren. Integriert ist das Centro Cultural Borges.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Winter in der Schweiz

Der 90. Geburtstag meines Mamis war der Grund für den Besuch in der Schweiz - und nun geniesse ich den Winter in Davos, bevor ich am 25. Januar wieder nach Südamerika zum Teil 5 meiner Reise fliege.

Momentan arbeite ich wieder als Skilehrer und geniesse die herrliche Natur und den Schnee!

Allen wünsche ich einen guten Rutsch ins 2013 und vor allem Gesundheit und immer Sonne im Herzen!



Wenn der Hauswart im Unterland Weihnachten feiert und es trotzdem schneit ...


Donnerstag, 18. Oktober 2012


Durchs Pantanal via Santa Cruz de la Sierra zurück nach Sucre

Der vierte Teil meiner Südamerikareise geht zu Ende, morgen fliege ich wieder in die Schweiz. Meinen Rückflug nach Santiago de Chile via Buenos Aires habe ich am 25. Januar 2013 gebucht.

In Salto de Guaira / Paraguay errinnert ausser "Salto" (für Wasserfall) und dieses Fotos auf der Plaza nichts mehr an die 7 Wasserfälle, diese sind augrund des Itaipú-Staudammes überflutet. Für das Dorf eine traurige Geschichte.

Warum schleppe ich eigentlich eine Hängematte mit? Genau, bei dieser Hitze eine Siesta - und nachher sieht das Leben, resp die Landstrasse, wieder ganz anders aus.
In Bonito / Brasilien nahe des Pantanals locken "die klarsten Bäche der Welt" zu einem Schnorcheltauchgang. Sich inmitten von Fischen treiben zu lassen ist ein Erlebnis besonderer Art.

Aber nun bin ich im Pantanl, leider ist es sehr tocken und es sind weniger Tiere zu sehen. Ein Kayak-Ausflug auf dem Rio Miranda bringt mich der Natur näher.


Auch diese Jacaré (Caimane) werden einmal gross und gefährlich.
Die Carpinchos (Wasserschweine) leben gefährlich.
Die Vielfalt an Vögeln ist riesig!


In Santa Cruz / Bolivien nehme ich wieder einmal an einem Motorradtreffen teil. Yago und Belen haben einiges gemeinsam. Beide sind jung, aus Argentinien und reisen alleine auf ihrer halbautomatischen roten Honda mit 100 ccm.  Yago ist seit zwei Jahren unterwegs und hat schon über 60'000 km zurückgelegt. Mit Gelegenheitsarbeiten finanzieren sie sich ihren Traum. Ich habe einen neuen Begriff kennengelenr: "Moto-Facebook". Das Motorrad hat man nur für Fotos - dies trifft auf diese beiden sicher nicht zu!
So etwas hat Norah noch nie gesehen! An der ExpoCruz, der grössten Austellung von Bolivien, sieht man alles, auch Landwirtschaft. Diese Büffel im Vergleich zu den dürren Rindern auf dem Altiplano sind ein Gegensatz sondergleichen.

Mit Norah fahre ich von Santa Cruz zurück nach Sucre, meine Gepäckrolle reist per Bus. Wir lernen neue Städte kennen, hier in Cochabamba.







Den Besuch am Motorradtreffen in Oruro haben wir ausgelassen, wir waren nach der langen Fahrt zu müde und es war schon spät. Dass ich am Morgen an der Tankstelle die Gruppe aus Cochabamba traf war Zufall, einige kenne ich seit 2009 vom Treffen in Iquique. 


Zwischen Oruro und Potosi auf 4'000 m.ü.M. ist eine der schönsten Gegenden, endlose Weite mit vielen Gebirgszügen.

Ein Mahnmal besonderer Art in Chile. Am 21. Februar 2012 starben hier fünf Leute. Da es hier in der Atacamawüste nie regnet verrottet nichts.

Stellvertretend für viele Freunde und Bekannte bedanke ich mich bei Helen, Pedro und Pedrito, hier auf der Farm des Vaters in Punta Arenas, für die tollen Begegnungen und Erlebnisse. Ich bin für einige Tage zu ihnen nach Südchile geflogen.
"Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen". Diesen Leitsatz trage ich immer noch in mir. Der Kondor verdeutlicht dies, auf der Farm sah ich über 10 Stk miteinander iin der Luft.


Am 25. Januar 2013 "fliege" ich wieder über den Atlantik, um dann mit meiner Twin weiter Richtung Norden Er-Fahren.